Text für die Aufgaben
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Berufswahl
Informationsveranstaltungen sind wichtige Grundlagen für die Berufswahl
Die Entscheidung, welchen Beruf man erlernen will, ist nicht leicht. Große Firmen bieten spezielle Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler an. Wir haben einen Info-Nachmittag der Bank Credit Suisse in Bern besucht und uns danach bei den Jugendlichen umgehört.
20 Schülerinnen und Schüler kann Irene Leiser um Punkt 13 Uhr zu diesem Info-Nachmittag begrüßen. Die Jugendlichen kommen aus dem ganzen Kanton Bern und haben sich vorher bei der Bank angemeldet. Viermal im Frühling und zwei weitere Male im August werden diese Informationsveranstaltungen bei der Credit Suisse durchgeführt. Sie richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler aus der 8. Klasse. Irene Leiser hat gute Erfahrungen mit diesen Veranstaltungen gemacht. Die Jugendlichen können danach ihre Erwartungen an den Beruf und die Ausbildung an die Realität anpassen.
Im ersten Teil des Nachmittags erklärt Frau Leiser die Hauptaufgaben einer Bank und stellt die Firma vor. Danach treten die Lehrlinge in Aktion: Daniel Sommer und Linda Schmidt sind im zweiten Lehrjahr und erzählen aus ihrem Berufsalltag. Dieser Teil gefällt den Schülerinnen und Schülern besonders gut.
Die Jugendlichen identifizieren sich mit den Lehrlingen und sehen, wo sie selber in zwei Jahren beruflich stehen könnten. Das fasziniert sie sehr. Zum Schluss folgen Informationen darüber, welche Voraussetzungen man mitbringen muss und wie man sich bewirbt. Um 16:30 Uhr schließt Frau Leiser die Veranstaltung. Sie ist zufrieden mit dem Nachmittag. Die Gruppe war sehr aufmerksam. Interessierten Schülerinnen und Schülern gibt sie folgenden Tipp: Gehen Sie auch noch zu anderen Firmen. Fragen Sie dort möglichst viele Lehrlinge und Mitarbeiter nach ihren Erfahrungen.
Wir haben danach eine Schülerin und einen Schüler befragt, wie sie den Nachmittag erlebt haben.
Tugba Kaptan aus Biel, 8. Klasse
Mich fasziniert das Umfeld einer Bank. Ich hätte mehr Leute bei der Arbeit sehen wollen, zum Beispiel am Schalter. Aber der Tag hat mir weitergeholfen. Ich habe viele Dinge erfahren, die ich bisher nicht gewusst habe. Solche Nachmittage sind ideal, weil da schulfrei ist.
Alan Blank aus Mühleberg, 8. Klasse
Die Bank ist eigentlich mein Traumberuf und bietet mir nach der Lehre viele Entscheidungsmöglichkeiten. Ich habe mich umgeschaut und mich über viele Berufe informiert. Jetzt weiß ich, dass ich eine Lehre in diesem Bereich machen will. Ich suche nach der optimalen Lehrstelle. Eine Großbank wäre toll für mich. Dieser Nachmittag hat mir gefallen. Alles war sehr gut organisiert. Ich kann solche Veranstaltungen nur empfehlen. Was mir persönlich gefehlt hat, ist eine Führung durch den Betrieb. Es ist wichtig zu sehen, wie das alles genau vor sich geht.
Aufgaben:
1. Um Berufe kennenzulernen,
a) arbeiten Berner Schüler in den Ferien bei großen Firmen.
b) nehmen Berner Schüler an Informationsveranstaltungen von großen Firmen teil.
c) sollen Berner Schüler zweimal jährlich ein Praktikum machen.
2. Frau Leiser
a) erzählt aus ihrem Berufsalltag in der Bank.
b) stellt die wichtigsten Aufgaben der Bank vor.
c) zeigt den Jugendlichen die ganze Firma.
3. An dem Informationsnachmittag
a) bekamen die Jugendlichen eine Liste mit Bewerbungstipps.
b) war die Gruppe interessiert und hat gut zugehört.
c) wurden viele Fragen gestellt.
4. Tugba Kaptan
a) fand es gut, dass sie am Schalter arbeiten durfte.
b) fand es schade, dass an diesem Nachmittag die Schule ausgefallen ist.
c) hat viele Informationen bekommen.
5. Alan Blank
a) möchte später gern bei einer Bank arbeiten.
b) möchte viele Dinge besser nicht selbst entscheiden.
c) weiß noch nicht, was er machen will.