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Die neue Sir-Karl-Popper-Schule
Ein Schulversuch für besonders kluge Schüler
Auch überdurchschnittlich intelligente Kinder sind ganz normale Kinder, betont Elfriede Wegricht, Psychologin der Sir-Karl-Popper-Schule. Nur weil sie in der Schule gut sind, heißt das nicht, dass sie nicht genauso wie andere Schüler Liebeskummer, Ärger mit den Eltern oder andere Probleme der Pubertät haben. Der Unterschied ist nur, dass sie sich bisher in der Schule oft nicht besonders anstrengen mussten und deshalb nicht gelernt haben, ihre Zeit gut einzuteilen.
Um diese Kinder besser zu fördern, setzt die Sir-Karl-Popper-Schule auf mehr Fremdsprachen, projektorientiertes Arbeiten in kleinen Klassen und vor allem mehr Eigenverantwortung. Wer in einem Fach besonders gut ist oder sich für ein Thema interessiert, bekommt zusätzliche Aufgaben und vertiefende Materialien.
Am Anfang war der höhere Arbeitsaufwand für viele Schülerinnen und Schüler ein Schock. Jetzt müssen sie eine 40-Stunden-Woche bewältigen. Lehrer Peters meint jedoch, dass dies besser jetzt geschieht als erst später im Studium. Hochbegabte erreichen oft mit wenig Aufwand gute Ergebnisse und lernen deshalb nicht, regelmäßig zu arbeiten.
Aufgenommen werden Kinder, die in mindestens einem Fach hochbegabt sind und überdurchschnittliche Leistungen zeigen. Nach einer Aufnahmeprüfung wurden aus 64 Bewerbern 28 Schülerinnen und Schüler ausgewählt. Ziel der Schule ist es nicht, besonders kluge Kinder von anderen zu trennen, sondern Erfahrungen für die Förderung Hochbegabter auch an normalen Schulen zu sammeln.
Aufgaben:
1. Die Psychologin der Popper-Schule meint, dass
a) besonders intelligente Kinder sich stark von anderen Kindern unterscheiden.
b) besonders intelligente Schüler dieselben Probleme haben wie andere Kinder.
c) besonders intelligente Schüler weniger Probleme im alltäglichen Leben haben.
2. Für überdurchschnittlich intelligente Schüler ist typisch, dass sie
a) auch ohne viel Anstrengung gute Noten haben.
b) nach der Schule immer großen Erfolg im Beruf haben.
c) sich die Zeit zum Lernen besser als andere einteilen können.
3. Im Unterricht der Popper-Schule sollen die Schüler
a) immer in einer Fremdsprache miteinander sprechen.
b) in ihren besten Fächern eine spezielle Betreuung bekommen.
c) in kleinen Gruppen schwächeren Schülern helfen.
4. Die erste Zeit in der Popper-Schule war für die Schüler schwer, weil
a) sich ihre Noten plötzlich verschlechterten.
b) sie auf einmal viel mehr Zeit mit Lernen verbringen mussten.
c) sie noch nicht wussten, welche besonderen Talente sie hatten.
5. In der Popper-Schule werden nur Schüler aufgenommen,
a) die in mindestens einem Fach sehr gut sind.
b) die mindestens 20 bis 30 Prozent der Aufnahmeprüfung erreichen.
c) die von den insgesamt 28 Lehrern als intelligent beschrieben werden.