Text für die Aufgaben
Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Welche Lösung ist jeweils richtig?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben auf dem Antwortbogen.
Computerkurse sind schon für Kinder spannend
Schreiben, Rechnen, Programme installieren
Schaden oder nützen Computer unseren Kindern? Fragen sich viele Eltern. Ein Computerkurs-Veranstalter ist sich ganz sicher: Wenn man den Kindern beibringt, den Computer richtig einzusetzen, ist er sogar eine Lernhilfe. Seit fünf Jahren bietet Franz Krapfenbauer Computerkurse für Kinder zwischen sieben und vierzehn Jahren an und ist von seinen Schülern begeistert. Am liebsten würden die Kinder drei Stunden ohne Pause durcharbeiten. Und das, obwohl in seinen Kursen nicht gespielt wird, sondern der Computer als Lernhilfe genutzt wird. Im ersten Kurs lernen die Kinder den Umgang mit dem Betriebssystem und erste Grundzüge der Textverarbeitung.
Das Geheimnis von Krapfenbauer: Ich erkläre die Programme in der Sprache der Kinder und langweile sie nicht mit technischen Details. Sein Talent entdeckte er, als sich seine eigenen Kinder für den PC zu interessieren begannen. Seine Tochter brachte immer mehr Mitschüler zum sonntäglichen PC-Training mit, bis eines Tages klar war: Das muss auf professionelle Beine gestellt werden.
Das Schwierigste war, einen passenden und vor allem kostengünstigen Raum zu finden, denn Geld brachten die Kinderkurse am Anfang sehr wenig ein. Ein Bekannter, der Direktor eines Hotels ist, hatte schließlich die passende Lösung. Die Schulungsräume im Hotel stehen den Kindern nun an den Wochenenden zur Verfügung.
Allgemein rät Krapfenbauer, Kinder so früh wie möglich an den Computer zu lassen, allerdings nur unter Aufsicht und mit den richtigen Programmen. Beim Computer ist es wie beim Fernseher: Wenn man ihn als Kindermädchen einsetzt, ohne sich darum zu kümmern, was die Kinder damit machen, kann das negative Folgen haben. Schon für drei- bis vierjährige Kinder gebe es sehr gute Spielprogramme, die mit Vorschulaufgaben vergleichbar wären.
Gerade in der Zeit nach Weihnachten haben Krapfenbauers Kindercomputerkurse Hochsaison. Viele Eltern haben einen Computer unter den Christbaum gestellt und wollen jetzt, dass ihre Kinder frühzeitig damit umgehen lernen. Wobei der Seminarleiter für manche Eltern sogar zu viel Wissen weitergibt. Einige Eltern haben sich schon beschwert, weil ihre Kinder jetzt Hausaufgaben am Computer lösen. Die manchmal befürchtete Überforderung der Kinder hat Krapfenbauer noch nicht erlebt. Ganz im Gegenteil, die Kleinen sind oft gar nicht zu stoppen, wenn sie wieder etwas Neues erlernt haben. Viele Teilnehmer kommen dann auch gern zu den nächsten Kursen. Zeichenprogramme oder Spiele kommen in den Computerkursen höchstens als Belohnung am Rande vor.
Das größte Hindernis auf dem Weg zum Computerexperten ist für die Kinder in manchen Fällen die negative Einstellung der Eltern.
Die Erwachsenen kennen oft nur die komplizierten Datenbankanwendungen und Programme aus dem Büro und können sich gar nicht vorstellen, was man mit dem Computer noch alles machen kann, bedauert Krapfenbauer. Natürlich wirkt sich diese negative Grundeinstellung auch auf die Kinder aus. Überraschenderweise sind es dann oft die Großeltern, die für Computerkurse das Geld geben, damit ihre Enkelkinder mit dem PC richtig umgehen lernen.
Information und Anmeldung
Tel.: 0664/33 33 14
E-Mail: Krapfi@aon.at
Aufgaben:
1. In den Computerkursen von Franz Krapfenbauer
a) lernen die Kinder vor allem neue Computerspiele kennen.
b) lernen Kinder ab 14 Jahren das richtige Arbeiten mit dem Computer.
c) werden die Computerprogramme so einfach wie möglich erklärt.
2. Am Anfang war es für Franz Krapfenbauer schwierig,
a) einen geeigneten Raum für die Kurse zu finden.
b) genug Kinder für den Computerkurs zu finden.
c) seine Tochter für den Computer zu begeistern.
3. Herr Krapfenbauer meint,
a) dass auch kleine Kinder mit dem Computer arbeiten sollen.
b) dass Kinder unter vier Jahren zu jung für den Computer seien.
c) dass sich Kinder alleine mit dem Computer beschäftigen sollen.
4. Viele Kinder
a) machen im Kurs ihre Hausaufgaben am Computer.
b) machen nach dem ersten Kurs noch einen weiteren Kurs.
c) probieren im Kurs neue Computerspiele aus.
5. Franz Krapfenbauer erzählt,
a) dass die Computerkurse oft von den Großeltern bezahlt werden.
b) dass einige Eltern selbst als Computerexperten arbeiten.
c) dass er auch Computerkurse in Büros plant.