Computerprobleme – ein Kinderspiel

Text für die Aufgaben

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Computerprobleme – ein Kinderspiel

Anne und Melanie (beide 6) stehen Erzieherinnen mit Vorschlägen hilfreich zur Seite

Anne und Melanie sind die Problemlöser im Kindergarten. Wenn es Probleme mit einem Malprogramm oder einem Computerspiel gibt, helfen die beiden Sechsjährigen den Erzieherinnen. Ihr Wissen haben sie bei „Multimedia-Landschaften für Kinder“ erworben, einem Projekt, das das Schulamt zusammen mit dem Studio im Netz gestartet hat.

Im Rahmen dieses Projekts werden in städtischen Kindergärten Wanderstationen mit Multimedia-Computern, einem Farbdrucker und Spielsoftware installiert. Die Stationen wandern durch insgesamt 14 Kindergärten und bleiben jeweils vier Wochen dort.

Am Anfang konnten Kinder im Studio im Netz erste Erfahrungen mit Computern sammeln. Insgesamt waren 193 Kinder eingeladen. Sie waren absolut begeistert und fragten immer wieder, wann sie wiederkommen könnten.

Bevor die Computer in die Kindergärten kamen, mussten die Eltern informiert werden. Einige Eltern hatten große Angst, dass Computer ihren Kindern schaden könnten. Sie befürchteten zum Beispiel, dass ihre Kinder krank, sprachlos oder einsam werden könnten.

Diese Ängste haben sich inzwischen weitgehend gelegt. Die Erzieherinnen achten darauf, dass die Kinder höchstens 15 bis 20 Minuten vor dem Computer sitzen. Außerdem wählen sie vor allem kreative Software für die Kinder aus.

Die Kinder sitzen nicht allein am Computer, sondern spielen meistens zu zweit oder zu dritt. Dabei gehen sie sehr friedlich miteinander um und helfen sich gegenseitig. Es gibt nur wenige Konflikte. Außerdem können sich sogar Kinder, die normalerweise Konzentrationsprobleme haben, am Computer plötzlich lange konzentrieren.

Aufgaben:

1. Das Schulamt hat ein Projekt gestartet, bei dem

a) Computer in Kindergärten aufgestellt werden.

b) Computerspiele für Vierjährige entwickelt werden sollen.

c) Kinder neue Farbdrucker ausprobieren sollen.

2. Die Kinder

a) hatten großen Spaß bei dem Projekt.

b) wollten lieber draußen im Freien spielen.

c) wussten nicht, wann sie ins Studio im Netz gehen sollten.

3. Eltern fürchten, dass

a) der Computer ihren Kindern schadet.

b) ihre Kinder nicht so früh aufstehen können.

c) ihre Kinder vor dem Computer Angst haben.

4. Die Erzieherinnen

a) arbeiten jeden Tag 15 bis 20 Minuten am Computer.

b) spielen immer mit zwei oder drei Kindern am Computer.

c) wählen für die Kinder die Software aus.

5. Wenn die Kinder am Computer sitzen, dann

a) gibt es häufig Streit.

b) hilft ein Kind dem anderen.

c) können sich die meisten nicht lange konzentrieren.