Übung
Unterhalten Sie sich mit Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner über folgende Themen:
- Name
- Woher sie oder er kommt
- Wie sie oder er wohnt (Wohnung, Haus, Garten …)
- Familie
- Wo sie oder er Deutsch gelernt hat
- Was sie oder er macht (Schule, Studium, Beruf …)
- Sprachen (welche? wie lange? warum?)
Die Prüfenden können außerdem noch weitere Fragen stellen.
Beispiel
Person A: Hallo, ich heiße Elena. Und wie heißt du?
Person B: Hallo Elena, ich bin Samir. Schön, dich kennenzulernen. Woher kommst du eigentlich?
Person A: Ich komme aus Polen, aus Krakau. Das ist eine ziemlich große Stadt im Süden von Polen. Meine Eltern wohnen noch dort. Und du? Woher kommst du?
Person B: Ich komme aus Marokko, aus Casablanca. Die Stadt liegt direkt am Meer und ist sehr lebendig. Ich lebe aber schon seit einigen Jahren in Deutschland. Wo wohnst du hier?
Person A: Ich wohne in einer kleinen Wohnung in Essen. Sie hat zwei Zimmer, eine Küche und einen Balkon. Im Sommer sitze ich dort sehr gern und trinke Kaffee. Wie wohnst du?
Person B: Ich wohne mit meiner Familie in einer Wohnung in Dortmund. Wir haben vier Zimmer, deshalb haben meine Kinder zum Glück genug Platz. In der Nähe gibt es auch einen großen Park. Hast du Familie hier in Deutschland?
Person A: Ja, mein Mann lebt mit mir hier. Wir haben einen Sohn. Er ist sieben Jahre alt und geht schon zur Grundschule. Meine Eltern und meine Schwester leben aber noch in Polen. Und wie groß ist deine Familie?
Person B: Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Meine Tochter ist neun und mein Sohn ist fünf Jahre alt. Am Wochenende machen wir oft etwas zusammen. Wo hast du eigentlich Deutsch gelernt?
Person A: Zuerst habe ich ein bisschen mit einer App gelernt. Später habe ich einen Integrationskurs besucht. Dort habe ich viel Grammatik gelernt und konnte auch jeden Tag mit anderen Teilnehmern sprechen. Und wie hast du Deutsch gelernt?
Person B: Ich habe auch einen Integrationskurs gemacht. Am Anfang war Deutsch für mich ziemlich schwierig. Besonders die Artikel waren ein Problem. Heute lerne ich viel bei der Arbeit, weil ich jeden Tag mit Kollegen und Kunden spreche.
Person A: Das hilft bestimmt sehr. Was machst du denn beruflich?
Person B: Ich arbeite als Fahrer bei einer Lieferfirma. Ich bringe jeden Tag Pakete zu verschiedenen Adressen. Die Arbeit ist manchmal stressig, aber ich bin gern unterwegs. Und was machst du?
Person A: Ich arbeite als Friseurin. Mir gefällt mein Beruf, weil ich jeden Tag viele verschiedene Menschen treffe. Außerdem kann ich bei der Arbeit viel Deutsch sprechen. Welche Sprachen sprichst du?
Person B: Meine Muttersprache ist Arabisch. Ich spreche außerdem Französisch und natürlich etwas Deutsch. Ein bisschen Englisch verstehe ich auch, aber ich spreche es nicht so oft. Und du?
Person A: Meine Muttersprache ist Polnisch. Deutsch lerne ich jetzt seit ungefähr drei Jahren. In der Schule habe ich auch Englisch gelernt, aber ich habe leider vieles vergessen.
Person B: Das kenne ich. Wenn man eine Sprache nicht oft benutzt, vergisst man schnell etwas. Was machst du eigentlich gern in deiner Freizeit?
Person A: Ich gehe gern spazieren und treffe mich mit Freunden. Außerdem koche ich gern, besonders polnische Gerichte. Sonntags versuche ich meistens, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Und was machst du gern?
Person B: Ich spiele gern Fußball und fahre im Sommer oft mit dem Fahrrad. Wenn ich zu Hause bin, höre ich gern Musik oder schaue mit meinen Kindern einen Film.
Prüfer (an Person A): Frau Elena, was machen Sie normalerweise am Wochenende?
Person A: Am Samstag erledige ich meistens den Einkauf und den Haushalt. Danach gehen wir oft mit unserem Sohn in den Park oder besuchen Freunde. Am Sonntag koche ich gern etwas Besonderes für meine Familie. Wenn das Wetter schlecht ist, bleiben wir zu Hause und spielen zusammen oder schauen einen Film.
Prüfer (an Person B): Herr Samir, was möchten Sie in Zukunft noch lernen?
Person B: Ich möchte mein Deutsch weiter verbessern, besonders beim Schreiben. Außerdem würde ich gern besser Englisch sprechen, weil das auch bei der Arbeit nützlich sein kann. Vielleicht möchte ich später noch eine berufliche Weiterbildung machen.