Fernsehen und Streaming in der Freizeit

Übung

Sie haben in einer Zeitschrift einen Artikel gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber.
Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.
Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

Person A: Sophie Bauer, 28 Jahre, Verkäuferin

Ich schaue abends gerne fern oder benutze einen Streaming-Dienst. Nach einem langen Arbeitstag kann ich mich dabei gut entspannen. Besonders am Wochenende sehe ich gerne Filme und Serien, weil ich dann mehr Zeit habe. Manchmal schaue ich auch Dokumentationen, weil ich dabei etwas Neues lernen kann. Für mich gehört Fernsehen einfach zur Freizeit dazu. Natürlich finde ich es nicht gut, wenn man den ganzen Tag nur vor dem Bildschirm sitzt. Deshalb versuche ich, auch andere Dinge zu machen, zum Beispiel Freunde zu treffen oder spazieren zu gehen. Wenn man bewusst auswählt, was man sehen möchte, finde ich Fernsehen überhaupt nicht problematisch. Für mich ist es eine einfache Möglichkeit, mich nach der Arbeit auszuruhen und gleichzeitig unterhalten zu werden.

Person B: Markus Klein, 35 Jahre, Erzieher

Ich versuche, nicht zu viel fernzusehen. Nach der Arbeit bin ich lieber draußen, mache einen Spaziergang oder treffe Freunde. Wenn man jeden Abend mehrere Stunden Serien schaut, hat man meiner Meinung nach weniger Zeit für andere Dinge. Außerdem kann man schnell vergessen, wie lange man schon vor dem Bildschirm sitzt, besonders wenn automatisch immer die nächste Folge startet. Natürlich sehe ich manchmal einen Film oder eine interessante Sendung, aber das mache ich nicht jeden Tag. Mir ist wichtig, meine Freizeit abwechslungsreich zu verbringen. Ich möchte mich bewegen, mit anderen Menschen sprechen und auch einmal etwas ohne Bildschirm machen. Fernsehen kann für mich angenehm sein, aber es sollte nicht die wichtigste Freizeitbeschäftigung werden.

Beispiel

Person A: In meinem Text geht es um eine Frau, die abends gern fernsieht oder einen Streaming-Dienst benutzt. Nach einem langen Arbeitstag kann sie sich dabei gut entspannen. Besonders am Wochenende schaut sie gern Filme und Serien. Manchmal sieht sie auch Dokumentationen, weil sie dabei etwas Neues lernen kann. Sie findet Fernsehen nicht problematisch, solange man nicht den ganzen Tag davor sitzt. Was steht in deinem Text?

Person B: Bei mir geht es um einen Mann, der versucht, nicht zu viel fernzusehen. Nach der Arbeit ist er lieber draußen oder trifft Freunde. Er findet, dass man weniger Zeit für andere Dinge hat, wenn man jeden Abend mehrere Stunden Serien schaut. Natürlich sieht er manchmal einen Film, aber er möchte seine Freizeit nicht nur vor dem Fernseher verbringen. Was meinst du dazu?

Person A: Ich kann beide Meinungen verstehen. Meiner Meinung nach ist Fernsehen eine gute Möglichkeit, sich nach einem stressigen Tag zu entspannen.

Person B: Ja, das stimmt. Andererseits finde ich es schwierig, wenn man jeden Abend mehrere Stunden vor dem Bildschirm sitzt. Dann bleibt oft wenig Zeit für Bewegung oder Freunde.

Person A: Das ist richtig. Ich glaube aber, es kommt darauf an, wie lange man fernsieht. Eine oder zwei Stunden am Abend finde ich nicht zu viel.

Person B: Das kann ich verstehen. Bei Serien passiert es aber schnell, dass man noch eine Folge schaut und dann noch eine. Plötzlich sind drei oder vier Stunden vorbei.

Person A: Ja, das kenne ich auch. Besonders am Wochenende habe ich schon manchmal mehrere Folgen hintereinander gesehen. Danach habe ich mich gefragt, wo die Zeit geblieben ist.

Person B: Genau das meine ich. Deshalb versuche ich vorher zu entscheiden, wie lange ich etwas sehen möchte.

Person A: Was machst du denn lieber, wenn du nicht fernsiehst?

Person B: Ich gehe oft spazieren oder treffe Freunde. Manchmal lese ich auch ein Buch. Wenn ich viel Zeit vor dem Bildschirm verbracht habe, tut mir Bewegung besonders gut. Und wie ist das bei dir?

Person A: Ich treffe auch gern Freunde und gehe am Wochenende manchmal raus. Aber abends zu Hause schaue ich gern einen Film oder eine Serie, besonders wenn ich müde bin.

Person B: Das kann ich gut verstehen. Einen Film am Abend finde ich auch schön. Ich möchte nur nicht, dass Fernsehen automatisch jeden Abend dazugehört.

Person A: Schaust du auch Dokumentationen?

Person B: Ja, manchmal. Dokumentationen finde ich interessant, weil man dabei etwas lernen kann. Das ist für mich etwas anderes, als einfach mehrere Stunden irgendeine Serie zu schauen.

Person A: Das sehe ich ähnlich. Ich schaue zum Beispiel gern Dokumentationen über Reisen oder Natur. Danach habe ich oft das Gefühl, meine Zeit sinnvoll genutzt zu haben.

Person B: Ja, das ist ein Vorteil. Aber auch bei interessanten Sendungen finde ich Pausen wichtig. Zu viel Bildschirmzeit ist für mich einfach nicht angenehm.

Person A: Hast du früher mehr ferngesehen als heute?

Person B: Ja, auf jeden Fall. Als ich jünger war, habe ich fast jeden Abend ferngesehen. Heute versuche ich bewusster zu entscheiden, was ich wirklich sehen möchte.

Person A: Bei mir ist es etwas anders. Früher habe ich weniger geschaut, aber seit es Streaming-Dienste gibt, sehe ich mehr Serien. Man kann einfach jederzeit anfangen.

Person B: Das stimmt. Genau deshalb muss man meiner Meinung nach ein bisschen aufpassen. Es gibt immer etwas Neues zu sehen.

Person A: Andererseits finde ich Streaming auch praktisch. Man muss nicht zu einer bestimmten Uhrzeit vor dem Fernseher sitzen und kann selbst auswählen, was man sehen möchte.

Person B: Da hast du recht. Diese Freiheit ist angenehm. Aber ich finde, man sollte trotzdem Grenzen haben und nicht automatisch jede freie Minute vor dem Bildschirm verbringen.

Person A: Für mich ist deshalb eine gute Mischung wichtig. Fernsehen und Streaming können entspannend und interessant sein, aber man sollte auch genug andere Dinge machen.

Person B: Da bin ich deiner Meinung. Ein Film oder eine Serie kann eine schöne Freizeitbeschäftigung sein, solange Bewegung, Freunde und andere Aktivitäten nicht zu kurz kommen.