Übung
Unterhalten Sie sich mit Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner über folgende Themen:
- Name
- Woher sie oder er kommt
- Wie sie oder er wohnt (Wohnung, Haus, Garten …)
- Familie
- Wo sie oder er Deutsch gelernt hat
- Was sie oder er macht (Schule, Studium, Beruf …)
- Sprachen (welche? wie lange? warum?)
Die Prüfenden können außerdem noch weitere Fragen stellen.
Beispiel
Person A: Hallo, ich heiße Irina. Und wie heißt du?
Person B: Hallo Irina, ich bin Youssef. Freut mich, dich kennenzulernen. Woher kommst du?
Person A: Ich komme aus Moldau, aus Chișinău. Dort leben noch meine Eltern und meine Großmutter. Seit drei Jahren wohne ich aber in Deutschland. Und woher kommst du?
Person B: Ich komme aus Jordanien, aus Amman. Das ist die Hauptstadt und eine sehr lebendige Stadt. Vor fünf Jahren bin ich nach Deutschland gekommen. Wo wohnst du jetzt?
Person A: Ich wohne in Wuppertal in einer Wohnung mit drei Zimmern. Die Wohnung liegt in einer ruhigen Straße, und ganz in der Nähe gibt es einen Spielplatz. Das ist sehr praktisch für meine Tochter. Und wie wohnst du?
Person B: Ich wohne mit meiner Frau in einer kleinen Wohnung in Leverkusen. Wir haben zwei Zimmer und eine große Küche. Einen Garten haben wir leider nicht, aber vor unserem Haus ist ein kleiner Park. Hast du Kinder?
Person A: Ja, ich habe eine Tochter. Sie ist sieben Jahre alt und geht in die Grundschule. Mein Mann arbeitet auch hier in Deutschland. Meine Eltern wohnen aber noch in Moldau. Und hast du auch Kinder?
Person B: Noch nicht. Meine Frau und ich möchten vielleicht später Kinder haben. Meine Schwester lebt auch in Deutschland und wohnt nicht weit von uns entfernt. Deshalb sehen wir uns ziemlich oft.
Person A: Das ist schön. Sag mal, wo hast du Deutsch gelernt?
Person B: Zuerst habe ich einen Integrationskurs besucht. Danach habe ich einen B1-Kurs gemacht. Bei der Arbeit spreche ich aber auch jeden Tag Deutsch, und dadurch habe ich viel gelernt. Wie war es bei dir?
Person A: Ich habe auch einen Integrationskurs gemacht. Am Anfang fand ich Deutsch ziemlich schwierig, besonders die Grammatik. Heute lerne ich viel, wenn ich mit anderen Eltern in der Schule meiner Tochter spreche oder deutsche Nachrichten höre.
Person B: Das hilft bestimmt. Was machst du beruflich?
Person A: Ich arbeite als Reinigungskraft in einem Hotel. Ich beginne meistens früh am Morgen und bin am Nachmittag wieder zu Hause. Die Arbeit ist manchmal anstrengend, aber die Arbeitszeiten passen gut zu meiner Familie. Und was machst du?
Person B: Ich arbeite als Koch in einem Restaurant. Ich bereite verschiedene Gerichte vor und arbeite oft abends und am Wochenende. Das ist manchmal stressig, aber Kochen macht mir Spaß.
Person A: Dann passt dein Beruf gut zu deinem Interesse. Welche Sprachen sprichst du?
Person B: Meine Muttersprache ist Arabisch. Ich spreche auch etwas Englisch und natürlich Deutsch. Deutsch lerne ich jetzt seit ungefähr fünf Jahren, weil ich hier arbeite und meinen Alltag selbstständig erledigen möchte. Und du?
Person A: Meine Muttersprache ist Rumänisch. Außerdem spreche ich Russisch und inzwischen auch Deutsch. Ein bisschen Englisch habe ich in der Schule gelernt, aber ich benutze es nicht oft.
Person B: Und was machst du gern in deiner Freizeit?
Person A: Ich lese gern und gehe mit meiner Tochter oft auf den Spielplatz oder in den Park. Am Wochenende besuche ich manchmal Freunde. Außerdem backe ich gern Kuchen. Und was machst du in deiner Freizeit?
Person B: Ich spiele gern Basketball und treffe mich mit Freunden. Wenn ich nach der Arbeit noch Energie habe, gehe ich manchmal ins Fitnessstudio. Zu Hause schaue ich gern Filme mit meiner Frau.
Prüfer (an Person A): Frau Irina, was machen Sie gern mit Ihrer Familie?
Person A: Wir machen gern kleine Ausflüge zusammen. Wenn das Wetter schön ist, fahren wir manchmal an einen See oder besuchen einen Tierpark. Zu Hause kochen wir auch gern zusammen. Sonntags versuchen wir meistens, Zeit als Familie zu verbringen.
Prüfer (an Person B): Herr Youssef, wie verbringen Sie normalerweise Ihren freien Tag?
Person B: An meinem freien Tag schlafe ich zuerst etwas länger, weil ich im Restaurant oft bis spät arbeite. Danach frühstücke ich mit meiner Frau. Am Nachmittag treffe ich manchmal Freunde oder mache Sport. Abends koche ich zu Hause gern etwas Besonderes.