Übung
Unterhalten Sie sich mit Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner über folgende Themen:
- Name
- Woher sie oder er kommt
- Wie sie oder er wohnt (Wohnung, Haus, Garten …)
- Familie
- Wo sie oder er Deutsch gelernt hat
- Was sie oder er macht (Schule, Studium, Beruf …)
- Sprachen (welche? wie lange? warum?)
Die Prüfenden können außerdem noch weitere Fragen stellen.
Beispiel
Person A: Hallo, ich heiße Alina. Und wie heißt du?
Person B: Hallo Alina, ich bin Hassan. Schön, dich kennenzulernen. Woher kommst du?
Person A: Ich komme aus Serbien, aus Novi Sad. Das ist eine schöne Stadt an der Donau. Meine Eltern und meine Schwester wohnen noch dort. Und woher kommst du?
Person B: Ich komme aus Syrien, aus Damaskus. Dort habe ich meine Kindheit verbracht. Seit sechs Jahren lebe ich aber in Deutschland. Wo wohnst du jetzt?
Person A: Ich wohne in Gelsenkirchen in einer Wohnung mit drei Zimmern. Die Wohnung ist nicht sehr groß, aber wir haben einen schönen Balkon. Dort habe ich im Sommer viele Blumen. Und wie wohnst du?
Person B: Ich wohne mit meiner Familie in Oberhausen. Wir haben eine Vier-Zimmer-Wohnung in einem ruhigen Wohngebiet. Ganz in der Nähe gibt es einen Park und einen Spielplatz. Das ist sehr praktisch für unsere Kinder. Hast du auch Kinder?
Person A: Ja, ich habe einen Sohn. Er ist neun Jahre alt und geht in die Grundschule. Ich wohne mit meinem Mann und meinem Sohn zusammen. Meine Familie in Serbien besuche ich meistens einmal im Jahr. Und wie ist deine Familie?
Person B: Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter. Sie sind sechs und elf Jahre alt. Meine Frau arbeitet auch hier in Deutschland. Meine Eltern leben noch in Syrien, deshalb telefonieren wir oft miteinander.
Person A: Das kann ich gut verstehen. Wo hast du eigentlich Deutsch gelernt?
Person B: Am Anfang habe ich einen Integrationskurs gemacht. Danach habe ich einen B1-Kurs besucht. Am meisten habe ich aber bei der Arbeit gelernt, weil ich dort jeden Tag mit Kollegen spreche. Und wie war es bei dir?
Person A: Ich habe zuerst zu Hause ein bisschen Deutsch gelernt. Später habe ich einen Integrationskurs besucht. Außerdem schaue ich manchmal deutsche Serien und höre Radio. So lerne ich immer wieder neue Wörter.
Person B: Das ist eine gute Idee. Was machst du beruflich?
Person A: Ich arbeite als Pflegehelferin in einem Seniorenheim. Ich helfe älteren Menschen im Alltag und spreche viel mit ihnen. Die Arbeit ist manchmal anstrengend, aber sie ist auch sehr interessant. Und was machst du?
Person B: Ich arbeite als Busfahrer. Ich fahre verschiedene Strecken in der Stadt und habe jeden Tag mit vielen Menschen zu tun. Man muss bei der Arbeit sehr aufmerksam sein, aber mir gefällt es, unterwegs zu sein.
Person A: Das klingt interessant. Welche Sprachen sprichst du?
Person B: Meine Muttersprache ist Arabisch. Außerdem spreche ich etwas Englisch und natürlich Deutsch. Deutsch lerne ich seit ungefähr sechs Jahren, weil ich hier mit meiner Familie lebe und bei der Arbeit gut mit den Fahrgästen sprechen muss. Und du?
Person A: Meine Muttersprache ist Serbisch. Ich spreche auch etwas Englisch und Deutsch. Deutsch lerne ich seit vier Jahren. Ich möchte noch besser sprechen, weil ich mich im Beruf und im Alltag sicherer fühlen möchte.
Person B: Was machst du denn gern in deiner Freizeit?
Person A: Ich gehe gern spazieren und lese viel. Besonders gern lese ich Krimis. Am Wochenende treffe ich mich manchmal mit Freunden oder gehe mit meiner Familie schwimmen. Und was machst du gern?
Person B: Ich spiele gern Fußball und grille im Sommer gern mit meiner Familie. Außerdem höre ich viel Musik. Wenn ich Zeit habe, gehe ich mit meinen Töchtern in den Park oder fahre mit ihnen Fahrrad.
Prüfer (an Person A): Frau Alina, was machen Sie normalerweise nach der Arbeit?
Person A: Nach der Arbeit hole ich oft meinen Sohn von der Betreuung ab. Danach kochen wir gemeinsam und essen mit meinem Mann. Wenn ich noch Zeit habe, lese ich etwas oder gehe eine Runde spazieren. Abends versuche ich, mich ein bisschen auszuruhen.
Prüfer (an Person B): Herr Hassan, was machen Sie gern mit Ihren Freunden?
Person B: Ich treffe meine Freunde meistens am Wochenende. Manchmal spielen wir zusammen Fußball oder trinken einen Kaffee. Im Sommer grillen wir auch gern im Park. Mir ist wichtig, Freunde zu treffen, weil wir viel miteinander reden und Spaß haben.