Einen gemeinsamen Kochabend organisieren

Übung

Beispiel

Person A: Wir wollten doch mit einigen Leuten aus unserem Deutschkurs einen gemeinsamen Kochabend machen. Sollen wir jetzt genauer planen?

Person B: Ja, gern. Ich finde die Idee sehr schön. Dann können wir zusammen kochen und uns auch außerhalb des Unterrichts besser kennenlernen. Wann sollen wir den Kochabend machen?

Person A: Wie wäre es mit Freitagabend? Am Wochenende haben die meisten wahrscheinlich mehr Zeit.

Person B: Freitag finde ich gut. Vielleicht um 18 Uhr? Dann können alle nach der Arbeit oder nach dem Kurs kommen.

Person A: Ja, 18 Uhr passt gut. Aber wo können wir zusammen kochen?

Person B: Bei mir wäre es schwierig, weil meine Küche ziemlich klein ist. Vielleicht können wir den Gemeinschaftsraum in der Sprachschule benutzen. Dort gibt es doch auch eine kleine Küche.

Person A: Stimmt. Das wäre ideal. Wir müssen aber vorher fragen, ob wir den Raum am Freitagabend benutzen dürfen.

Person B: Ich kann morgen im Sekretariat nachfragen. Falls es nicht geht, könnten wir vielleicht bei mir kochen, aber dann sollten nicht zu viele Leute kommen.

Person A: Gut. Dann versuchen wir zuerst die Sprachschule. Was wollen wir eigentlich kochen?

Person B: Vielleicht könnten wir Gerichte aus verschiedenen Ländern machen. In unserem Kurs kommen die Leute ja aus ganz unterschiedlichen Ländern.

Person A: Das finde ich interessant. Jeder könnte ein typisches Gericht vorschlagen. Aber wenn wir zu viele verschiedene Sachen kochen, brauchen wir sehr viele Zutaten.

Person B: Da hast du recht. Vielleicht machen wir nur drei oder vier Gerichte: einen Salat, ein Hauptgericht und etwas Süßes.

Person A: Ja, das ist einfacher. Ich könnte einen großen Salat vorbereiten. Als Hauptgericht könnten wir etwas mit Reis und Gemüse machen.

Person B: Gute Idee. Wir sollten auch an die Leute denken, die kein Fleisch essen. Vielleicht machen wir das Hauptgericht vegetarisch.

Person A: Das finde ich gut. Dann können fast alle davon essen. Wenn jemand unbedingt Fleisch möchte, könnten wir es extra zubereiten.

Person B: Genau. Und als Nachtisch könnten wir einen Kuchen oder einen Obstsalat machen.

Person A: Ein Obstsalat wäre einfach und nicht so schwer. Ich könnte aber auch einen Kuchen zu Hause backen und mitbringen.

Person B: Super, dann haben wir sogar zwei Sachen zum Nachtisch. Jetzt brauchen wir noch eine Einkaufsliste.

Person A: Wir brauchen auf jeden Fall Reis, verschiedene Gemüsesorten, Salat, Brot und Zutaten für den Obstsalat.

Person B: Und natürlich Getränke. Ich würde Wasser, Saft und vielleicht Cola kaufen.

Person A: Ja. Vielleicht auch Tee und Kaffee für später.

Person B: Gute Idee. In der Sprachschule gibt es wahrscheinlich schon eine Kaffeemaschine. Das kann ich morgen auch gleich fragen.

Person A: Wie machen wir das mit den Kosten? Sollen wir einfach alles kaufen und danach das Geld teilen?

Person B: Das wäre wahrscheinlich am einfachsten. Wir sollten aber vorher wissen, wie viele Leute kommen.

Person A: Stimmt. Ich kann heute eine Nachricht in unsere Kursgruppe schreiben und fragen, wer teilnehmen möchte.

Person B: Perfekt. Wenn wir zum Beispiel zehn Personen sind, könnte jeder vielleicht fünf Euro geben.

Person A: Fünf Euro finde ich in Ordnung. Wenn etwas Geld übrig bleibt, können wir davon noch Snacks oder mehr Getränke kaufen.

Person B: Genau. Wer soll denn einkaufen gehen?

Person A: Wir könnten am Freitag gegen 16 Uhr zusammen einkaufen. Dann sind die Lebensmittel frisch und wir können direkt danach zur Sprachschule fahren.

Person B: Freitag um 16 Uhr kann ich leider noch nicht. Ich muss bis halb fünf arbeiten. Könnten wir uns um 17 Uhr treffen?

Person A: Ja, das geht auch. Wenn wir eine gute Einkaufsliste haben, brauchen wir bestimmt nicht lange.

Person B: Genau. Ich kann vorher schon die Getränke kaufen, weil sie ziemlich schwer sind. Dann müssen wir am Freitag nur noch die Lebensmittel besorgen.

Person A: Das ist praktisch. Ich schreibe dann die Einkaufsliste und frage in der Gruppe, ob jemand Allergien hat oder bestimmte Lebensmittel nicht essen kann.

Person B: Sehr wichtig. Dann können wir das bei der Planung berücksichtigen.

Person A: Sollen wir auch Musik haben? Beim Kochen wäre ein bisschen Musik bestimmt schön.

Person B: Ja, auf jeden Fall. Ich kann meinen kleinen Lautsprecher mitbringen. Jeder kann dann ein paar Lieder vorschlagen.

Person A: Super. Und nach dem Essen müssen wir natürlich gemeinsam aufräumen und die Küche sauber machen.

Person B: Genau. Wenn jeder ein bisschen hilft, geht das schnell. Wir sollten den Raum so verlassen, wie wir ihn bekommen haben.

Person A: Also, ich schreibe heute in die Kursgruppe, frage nach der Teilnehmerzahl und nach Allergien. Außerdem mache ich die Einkaufsliste und backe einen Kuchen.

Person B: Und ich frage morgen in der Sprachschule nach dem Raum und der Küche. Ich kaufe die Getränke und bringe den Lautsprecher mit.

Person A: Dann treffen wir uns am Freitag um 17 Uhr zum Einkaufen und um 18 Uhr beginnt der Kochabend.

Person B: Genau. Dann kochen wir gemeinsam, essen zusammen und räumen am Ende alles wieder auf.

Person A: Perfekt. Ich glaube, das wird ein richtig schöner Abend.

Person B: Das glaube ich auch. Dann haben wir alles organisiert.