Übung
Beispiel
Person A: Wir wollten doch mit einigen Leuten aus unserem Deutschkurs einen Spieleabend organisieren. Sollen wir jetzt genauer planen?
Person B: Ja, gern. Ich finde die Idee sehr schön. Dann können wir zusammen Spaß haben und uns außerhalb des Unterrichts besser kennenlernen.
Person A: Genau. Zuerst sollten wir überlegen, wann wir den Spieleabend machen. Wie wäre es mit Freitagabend?
Person B: Freitag passt mir gut. Viele haben am Samstag frei und müssen deshalb nicht so früh nach Hause. Vielleicht beginnen wir um 18 Uhr?
Person A: Ja, 18 Uhr finde ich gut. Wo könnten wir uns treffen?
Person B: Bei mir wäre es leider zu eng. Vielleicht können wir einen Raum in der Sprachschule benutzen.
Person A: Das wäre praktisch. Dort gibt es genug Tische und Stühle. Wir müssen aber vorher fragen, ob der Raum am Freitagabend frei ist.
Person B: Ich kann morgen im Sekretariat nachfragen. Falls das nicht möglich ist, könnten wir vielleicht den Gemeinschaftsraum in meinem Wohnhaus benutzen.
Person A: Gut, dann haben wir gleich eine zweite Möglichkeit. Welche Spiele wollen wir eigentlich spielen?
Person B: Ich würde verschiedene Spiele vorschlagen. Zum Beispiel Kartenspiele, Brettspiele und vielleicht auch ein Ratespiel.
Person A: Das finde ich gut. Bei einem Spieleabend sollten wir etwas für verschiedene Interessen haben. Ich habe zu Hause mehrere Brettspiele, die ich mitbringen kann.
Person B: Super. Ich habe ein Kartenspiel und ein einfaches Wortspiel. Das wäre vielleicht auch gut, weil wir dabei gleichzeitig ein bisschen Deutsch üben können.
Person A: Gute Idee. Aber der Abend soll nicht wie Unterricht wirken. Wir sollten vor allem Spaß haben.
Person B: Da hast du recht. Vielleicht fragen wir die anderen vorher, welche Spiele sie gern spielen und ob sie selbst etwas mitbringen können.
Person A: Ja. Dann haben wir wahrscheinlich genug Auswahl. Wie viele Leute sollen wir eigentlich einladen?
Person B: Ich denke, zehn bis zwölf Personen wären gut. Wenn zu viele kommen, wird es schwierig, gemeinsam zu spielen.
Person A: Stimmt. Bei zwölf Personen können wir auch zwei oder drei kleinere Gruppen machen.
Person B: Genau. Dann kann jeder ein Spiel auswählen, das ihm gefällt. Was machen wir mit dem Essen?
Person A: Ich würde nichts Großes kochen. Snacks reichen bestimmt. Wir könnten Chips, Gemüse, Obst und etwas Süßes mitbringen.
Person B: Das finde ich besser. Beim Spielen braucht man nichts Kompliziertes. Vielleicht können wir auch Pizza bestellen, wenn die Leute später Hunger bekommen.
Person A: Pizza wäre lecker, aber dann wird der Abend etwas teurer. Vielleicht fragen wir zuerst, ob die anderen das möchten.
Person B: Einverstanden. Sonst bringt einfach jeder eine Kleinigkeit mit. Dann haben wir genug zu essen und müssen nicht viel Geld ausgeben.
Person A: Genau. Und bei den Getränken brauchen wir Wasser, Saft und vielleicht Cola.
Person B: Ja. Kaffee und Tee wären auch gut, besonders wenn wir bis später am Abend bleiben.
Person A: Stimmt. Ich kann Kaffee und Tee mitbringen. Kannst du vielleicht Wasser und Saft kaufen?
Person B: Ja, das mache ich. Wie wollen wir die Kosten teilen?
Person A: Wenn jeder etwas zu essen mitbringt, haben wir eigentlich nur die Kosten für die Getränke. Vielleicht kann jeder zwei Euro geben.
Person B: Zwei Euro finde ich in Ordnung. Falls wir Pizza bestellen, kann jeder sein eigenes Essen bezahlen.
Person A: Gute Lösung. Wir sollten auch überlegen, wie lange der Spieleabend dauern soll.
Person B: Vielleicht von 18 bis ungefähr 22 Uhr. Wer früher gehen muss, kann natürlich vorher nach Hause gehen.
Person A: Ja, vier Stunden reichen bestimmt. Wir brauchen ja auch am Ende noch etwas Zeit zum Aufräumen.
Person B: Genau. Das sollten alle gemeinsam machen. Dann sind wir schnell fertig.
Person A: Wie laden wir die anderen ein?
Person B: Ich kann eine Nachricht in unsere Kursgruppe schreiben. Darin frage ich auch gleich, wer kommen möchte und welche Spiele die Leute mitbringen können.
Person A: Sehr gut. Dann wissen wir vorher, wie viele Personen teilnehmen und welche Spiele wir haben.
Person B: Wir sollten vielleicht auch schreiben, dass jeder etwas Kleines zu essen mitbringen kann.
Person A: Genau. Ich könnte eine kleine Liste machen, damit nicht alle dasselbe mitbringen.
Person B: Gute Idee. Dann bringen einige etwas Süßes mit, andere Obst, Gemüse oder Snacks.
Person A: Also, du fragst morgen nach dem Raum und schreibst die Nachricht in unsere Kursgruppe. Außerdem kaufst du Wasser und Saft.
Person B: Genau. Und du machst die Liste für das Essen, bringst Brettspiele sowie Kaffee und Tee mit.
Person A: Richtig. Dann treffen wir uns am Freitag um 18 Uhr, wahrscheinlich in der Sprachschule.
Person B: Perfekt. Und wenn der Raum dort nicht frei ist, benutzen wir den Gemeinschaftsraum in meinem Wohnhaus.
Person A: Super. Dann haben wir eigentlich alles Wichtige geplant.
Person B: Ja. Ich glaube, das wird ein lustiger Abend.