Übung
Beispiel
Person A: Unsere Freundin Lena zieht ja am Samstag in ihre neue Wohnung. Wir haben ihr versprochen, beim Umzug zu helfen. Sollen wir jetzt planen, wie wir das machen?
Person B: Ja, unbedingt. Ein Umzug ist viel Arbeit, deshalb sollten wir vorher alles gut organisieren. Wann sollen wir uns bei ihr treffen?
Person A: Ich würde sagen, ziemlich früh. Vielleicht um acht Uhr morgens?
Person B: Acht Uhr ist schon sehr früh. Wie wäre es mit halb neun? Dann können wir trotzdem rechtzeitig anfangen.
Person A: Halb neun ist auch in Ordnung. Wenn wir pünktlich anfangen, sollten wir am Nachmittag mit dem größten Teil fertig sein.
Person B: Genau. Weißt du schon, wie viele Leute mithelfen?
Person A: Lena hat gesagt, dass zwei Freunde aus ihrem alten Wohnhaus kommen. Mit uns beiden wären wir dann vier Personen.
Person B: Vier Personen sind nicht schlecht, aber für die schweren Möbel wären vielleicht noch ein oder zwei Helfer gut.
Person A: Da hast du recht. Ich kann meinen Bruder fragen. Er hat am Samstag vielleicht Zeit und ist ziemlich kräftig.
Person B: Super. Ich frage auch einen Freund von mir. Dann wären wir im besten Fall sechs Personen.
Person A: Das sollte reichen. Jetzt brauchen wir aber noch ein Fahrzeug. Lena hat zwar ein Auto, aber damit kann man keine großen Möbel transportieren.
Person B: Stimmt. Wir sollten einen Transporter mieten. Ich kenne eine Autovermietung, bei der man einen kleinen Transporter für einen Tag bekommen kann.
Person A: Weißt du, wie teuer das ungefähr ist?
Person B: Nicht genau. Vielleicht 60 oder 70 Euro. Ich kann heute Abend im Internet nachsehen und die Preise vergleichen.
Person A: Das wäre gut. Vielleicht reicht es auch, den Transporter nur für ein paar Stunden zu mieten.
Person B: Ja, wenn die beiden Wohnungen nicht weit voneinander entfernt sind, brauchen wir wahrscheinlich keinen ganzen Tag.
Person A: Lena hat gesagt, dass die neue Wohnung nur ungefähr fünf Kilometer entfernt ist.
Person B: Perfekt. Dann können wir wahrscheinlich zwei oder drei Fahrten machen und sind schnell fertig.
Person A: Wir sollten Lena auch fragen, ob schon alles in Kartons gepackt ist.
Person B: Genau. Es wäre schlecht, wenn wir am Samstag erst noch stundenlang Sachen einpacken müssten.
Person A: Ich kann ihr heute schreiben und fragen. Wenn sie noch Kartons braucht, habe ich zu Hause einige leere Umzugskartons.
Person B: Ich habe auch noch ein paar. Außerdem sollten wir Klebeband und dicke Stifte mitbringen, damit man die Kartons beschriften kann.
Person A: Gute Idee. Vielleicht schreiben wir auf jeden Karton, in welches Zimmer er in der neuen Wohnung soll.
Person B: Ja, dann müssen wir später nicht alle Kartons wieder umstellen. Zum Beispiel Küche, Schlafzimmer oder Wohnzimmer.
Person A: Was machen wir mit den großen Möbeln? Der Schrank muss wahrscheinlich auseinandergebaut werden.
Person B: Dann brauchen wir Werkzeug. Ich kann einen Werkzeugkasten mit Schraubenziehern und einem Akkuschrauber mitbringen.
Person A: Super. Ich kann ein paar Decken mitbringen, damit wir die Möbel im Transporter schützen können.
Person B: Sehr gut. Wir sollten auch darauf achten, dass niemand etwas zu Schweres allein trägt.
Person A: Auf jeden Fall. Schwere Sachen sollten immer zwei Personen zusammen tragen. Besonders bei Treppen muss man vorsichtig sein.
Person B: Hat die neue Wohnung eigentlich einen Aufzug?
Person A: Ich glaube ja, aber ich bin nicht ganz sicher. Das sollten wir Lena auch fragen.
Person B: Gut. Und was machen wir mit Essen und Getränken? Bei so einem Umzug bekommen bestimmt alle Hunger.
Person A: Wir könnten morgens Brötchen und Kaffee mitbringen. Mittags bestellen wir vielleicht Pizza.
Person B: Pizza finde ich praktisch. Dann muss niemand kochen und wir verlieren nicht viel Zeit.
Person A: Genau. Wir sollten aber vorher fragen, ob jemand vegetarisch isst.
Person B: Stimmt. Und wir brauchen genug Wasser. Beim Tragen wird man schnell durstig.
Person A: Ich kann Wasser und Saft kaufen. Kaffee könnte Lena vielleicht morgens machen, solange die Kaffeemaschine noch nicht eingepackt ist.
Person B: Hoffentlich ist sie noch da! Sonst kann ich eine Thermoskanne Kaffee von zu Hause mitbringen.
Person A: Gute Idee. Wie machen wir es mit den Kosten für den Transporter und die Pizza?
Person B: Den Transporter sollte Lena bezahlen, weil es ihr Umzug ist. Aber das Essen könnten wir vielleicht gemeinsam bezahlen oder einfach als kleine Hilfe schenken.
Person A: Das finde ich nett. Wenn jeder ein paar Euro gibt, ist das für niemanden teuer.
Person B: Genau. Wir sollten auch überlegen, wo der Transporter vor den beiden Wohnungen parken kann.
Person A: Stimmt, besonders vor der alten Wohnung. Wenn wir weit laufen müssen, dauert alles viel länger.
Person B: Ich frage Lena, ob es dort einen Parkplatz gibt. Vielleicht kann sie vorher einen Platz freihalten.
Person A: Gut. Dann verteilen wir noch die Aufgaben. Du kümmerst dich um den Transporter und bringst Werkzeug und Kaffee mit.
Person B: Genau. Außerdem frage ich meinen Freund, ob er helfen kann. Du fragst deinen Bruder und Lena wegen der Kartons, des Aufzugs und des Parkplatzes.
Person A: Richtig. Ich bringe außerdem Umzugskartons, Klebeband, Decken sowie Wasser und Saft mit.
Person B: Und am Samstag treffen wir uns um halb neun bei Lena. Dann laden wir zuerst die Kartons und Möbel in den Transporter.
Person A: Danach fahren wir zur neuen Wohnung, tragen alles hinein und bauen die wichtigsten Möbel wieder auf.
Person B: Genau. Gegen Mittag bestellen wir Pizza und machen eine kurze Pause.
Person A: Perfekt. Wenn genug Leute kommen und alles schon eingepackt ist, sollten wir den Umzug gut schaffen.
Person B: Das denke ich auch. Dann haben wir alles Wichtige organisiert.