Einen Gemeinschaftsgarten verschönern

Übung

Beispiel

Person A: Wir wollten doch mit unserem Deutschkurs den Gemeinschaftsgarten neben der Sprachschule verschönern. Sollen wir jetzt planen, was wir genau machen?

Person B: Ja, gern. Ich finde die Idee wirklich gut. Im Moment sieht der Garten etwas ungepflegt aus, und mit ein bisschen Arbeit könnte er viel schöner werden.

Person A: Genau. Zuerst sollten wir entscheiden, wann wir uns treffen. Wie wäre es mit Samstagvormittag?

Person B: Samstag passt mir gut. Aber vielleicht nicht zu früh. Sollen wir uns um zehn Uhr treffen?

Person A: Zehn Uhr finde ich perfekt. Dann könnten wir bis ungefähr 15 Uhr arbeiten und zwischendurch eine Pause machen.

Person B: Einverstanden. Weißt du schon, was im Garten gemacht werden muss?

Person A: Ich war gestern kurz dort. Es gibt ziemlich viel Unkraut, und einige alte Pflanzen sollten entfernt werden. Außerdem könnten wir neue Blumen pflanzen.

Person B: Das klingt nach genug Arbeit. Vielleicht sollten wir auch die Wege sauber machen und die Bänke ein bisschen putzen.

Person A: Gute Idee. Eine Bank sieht auch ziemlich alt aus. Vielleicht könnten wir sie neu streichen.

Person B: Ja, aber dann brauchen wir Farbe und Pinsel. Wir sollten vorher fragen, ob wir die Bank überhaupt streichen dürfen.

Person A: Stimmt. Ich kann bei der Sprachschule nachfragen, wem der Garten gehört und ob wir etwas verändern dürfen.

Person B: Sehr gut. Welche Pflanzen sollen wir kaufen?

Person A: Ich würde Blumen nehmen, die nicht zu viel Pflege brauchen. Dann sehen sie schön aus, auch wenn nicht jeden Tag jemand dort ist.

Person B: Das finde ich sinnvoll. Vielleicht Lavendel oder andere Pflanzen, die auch im Sommer gut wachsen.

Person A: Ja. Wir könnten auch ein paar Kräuter pflanzen, zum Beispiel Petersilie, Minze oder Basilikum.

Person B: Kräuter finde ich besonders gut. Dann ist der Garten nicht nur schön, sondern auch praktisch.

Person A: Genau. Vielleicht können die Kursteilnehmer später ein bisschen davon mitnehmen.

Person B: Bevor wir etwas kaufen, sollten wir aber wissen, wie viele Leute beim Gartentag mitmachen.

Person A: Richtig. Ich kann heute in unsere Kursgruppe schreiben und fragen, wer am Samstag Zeit hat.

Person B: Frag vielleicht auch, ob jemand Erfahrung mit Gartenarbeit hat. Dann wissen wir, wer uns bei den Pflanzen helfen kann.

Person A: Gute Idee. Was brauchen wir eigentlich an Werkzeug?

Person B: Auf jeden Fall Gartenschaufeln, Handschuhe, eine Gießkanne und vielleicht eine Harke.

Person A: Ich habe zu Hause zwei kleine Gartenschaufeln und eine Gießkanne. Die kann ich mitbringen.

Person B: Super. Ich habe eine Harke und ein paar Arbeitshandschuhe. Aber wir brauchen wahrscheinlich noch mehr Handschuhe, wenn viele Leute kommen.

Person A: Vielleicht hat die Sprachschule schon etwas Werkzeug. Das kann ich gleich mitfragen.

Person B: Sehr gut. Und wenn nicht, könnten wir die anderen bitten, eigene Handschuhe oder Werkzeug mitzubringen.

Person A: Ja. Dann müssen wir nicht alles neu kaufen. Was machen wir mit der Erde?

Person B: Für die neuen Pflanzen brauchen wir wahrscheinlich ein oder zwei Säcke Blumenerde. Die könnten wir vorher im Gartencenter kaufen.

Person A: Dann sollten wir sowieso gemeinsam dorthin fahren und die Pflanzen kaufen.

Person B: Wann wollen wir das machen? Vielleicht schon am Freitagabend?

Person A: Freitag nach der Arbeit wäre gut. Gegen 17 Uhr?

Person B: Ja, das passt mir. Ich habe ein Auto, deshalb können wir Pflanzen, Erde und andere schwere Sachen leichter transportieren.

Person A: Perfekt. Wie viel Geld wollen wir ungefähr ausgeben?

Person B: Ich denke, wir sollten vorher ein Budget festlegen. Vielleicht insgesamt 60 Euro?

Person A: 60 Euro könnten reichen. Wenn zehn Leute mitmachen, wären das sechs Euro pro Person.

Person B: Das finde ich noch in Ordnung. Vielleicht gibt die Sprachschule aber auch etwas Geld dazu.

Person A: Stimmt. Das kann ich ebenfalls fragen. Dann müssen wir vielleicht weniger von den Teilnehmern sammeln.

Person B: Was machen wir mit Essen und Getränken? Wenn wir mehrere Stunden arbeiten, brauchen wir auf jeden Fall eine Pause.

Person A: Ich würde etwas Einfaches machen. Jeder könnte ein kleines Sandwich oder etwas Obst mitbringen.

Person B: Ja, und wir könnten Wasser und Saft für alle kaufen.

Person A: Ich kann eine große Flasche Saft und ein paar Flaschen Wasser mitbringen.

Person B: Dann bringe ich Kaffee in einer Thermoskanne mit. Vormittags freuen sich bestimmt einige darüber.

Person A: Gute Idee. Was machen wir eigentlich, wenn es am Samstag stark regnet?

Person B: Dann können wir leider nicht im Garten arbeiten. Vielleicht sollten wir einen Ersatztermin für den Sonntag festlegen.

Person A: Sonntag um zehn Uhr wäre für mich auch möglich. Wir können am Freitag noch einmal die Wettervorhersage anschauen und dann entscheiden.

Person B: Genau. Wir sollten die Gruppe am Freitagabend informieren, falls sich der Termin ändert.

Person A: Dann verteilen wir noch die Aufgaben. Ich frage bei der Sprachschule nach der Erlaubnis, nach Werkzeug und nach einem kleinen Zuschuss.

Person B: Und ich fahre am Freitag mit dir ins Gartencenter. Außerdem bringe ich mein Auto, die Harke, Handschuhe und Kaffee mit.

Person A: Ich schreibe heute noch in unsere Kursgruppe, frage nach den Teilnehmern und mache eine Liste, wer Werkzeug mitbringen kann.

Person B: Sehr gut. Du bringst außerdem deine Gartenschaufeln, die Gießkanne sowie Wasser und Saft mit.

Person A: Genau. Am Samstag teilen wir dann die Arbeit auf. Einige entfernen das Unkraut, andere pflanzen die Blumen und Kräuter, und ein paar Leute machen die Wege und Bänke sauber.

Person B: Das klingt nach einem guten Plan. Wenn genug Leute kommen, sollten wir in ein paar Stunden viel schaffen.

Person A: Also treffen wir uns am Samstag um zehn Uhr im Gemeinschaftsgarten. Am Freitag kaufen wir vorher die Pflanzen und die Erde.

Person B: Genau. Und bei starkem Regen verschieben wir alles auf Sonntag.

Person A: Perfekt. Ich glaube, der Garten wird danach richtig schön aussehen.

Person B: Das glaube ich auch. Dann haben wir alles Wichtige organisiert.